Archiv der Kategorie 'Presseerklärungen'

Mahnwache 29.4.2014, 8 Uhr, Festplatz Karlsruhe,EnBW-Hauptversammlung

      
Atom-und Kohlekraft zerstören unsere Gesundheit und unsere Zukunft

Mahnwache
Dienstag, 29.04.2014
8.00 Uhr

Festplatz Karlsruhe vor der Festhalle
anlässlich der Hauptversammlung der EnBW

Die Atomkraftwerke in Deutschland arbeiten mit immer weniger Personal und zeitlich kürzeren Sicherheitsprüfungen.

Gefährliche Störfälle häufen sich, (nicht nur) Tschernobyl und Fukushima sind strahlende, tödliche Zeitbomben für die Ewigkeit.
Wir produzieren immer mehr strahlenden Atommüll, der weitgehend ungeschützt unter freiem Himmel oder in Hallen lagert. Auf der ganzen Welt weiß niemand, wo dieser für unvorstellbar lange Hunderttausende von Jahren sicher aufbewahrt werden kann.
Die Leukämierate bei Kindern, die im Umkreis eines AKWs aufwachsen, ist deutlich höher als üblich, und die Folgen der GAUs von Tschernobyl und Fukushima sind furchtbar.
Immer noch hat die EnBW Atomkraftwerke am Laufen, ist am AKW Fessenheim beteiligt, hat neue und alte Kohlekraftwerke..
Der Atomausstieg ist auf später verlegt worden. Und selbst dann ist längst noch nicht sicher, ob es nicht wieder eine Kehrtwende geben wird- die Konzerne haben ihre Lobbyisten schon lange wieder gegen den Ausstieg aktiviert und führen die Politik an der Nase herum.

Dass die „Energiewende“ bald nur noch mit Anführungszeichen geschrieben werden kann, ist zu befürchten.
Immer häufiger berichten Politiker und die Medien falsch über eine vermeintliche Schuld der sog. Energiewende an den Erhöhungen der Strompreise.
Strom-, bzw. Versorgungslücken werden immer wieder als Warn-, um nicht zu sagen Horrormeldungen in die Welt gesetzt….
Die große Koalition fährt die Energiewende an die Wand.
Das erneuerbare-Energien-Gesetz wird dafür passend gemacht, CO2-Zertifikate werden verschenkt, und es wurde und wird versucht, den Widerstand gegen Atom und Kohle „herunterzumeditieren“ und mit vermeintlichen Bürgerbeteiligungen zu besänftigen.

Atom-und Kohlekraft zerstören unsere Gesundheit und die Zukunft der Menschheit auf der Erde.
Wir sind es uns und unseren Nachfahren schuldig, nicht tatenlos dem gewissenlosen Treiben der Atom- und Kohleindustrie zuzusehen. Auch, wenn es unbequem für uns ist, auch, wenn wir hierfür Arbeits-,und Urlaubs-, bzw. Freizeit aufwenden müssen, werden wir unseren Widerstand nicht aufgeben.

Anlässlich der Hauptversammlung des (immer noch) Atom-und Kohlekohlekonzerns EnBW rufen wir zum Umstieg auf dezentrale, erneuerbare Energien, und zum sofortigen Ausstieg aus der Stromerzeugung aus Atomspaltung und Kohleverbrennung auf.

Presseerklärung 26.04.2012

26.4.2012
Zum 26sten Mal jährt sich die Nuklear-Katastrophe in Tschernobyl
26.4.2012
Hauptversammlung der EnBW in Karlsruhe

Welch ein Hohn, dass an einem Tag, an dem vor 26 Jahren in Tschernobyl der schwerwiegendste Unfall in einem Atomkraftwerk geschah, ein Atomkraftwerksbetreiber sich mit seinen Gewinnen brüstet.

Noch heute, 26 Jahre nach dem GAU, leidet die Bevölkerung im weiten Umkreis von Tschernobyl.

Die EnBW behauptet seitdem, ihre „westliche“ Atomkraftwerkstechnologie sei sicher, ganz anders als die in Russland. (mehr…)

Atom­kraft­geg­ner pro­tes­tie­ren gegen Ob­ser­va­ti­on durch Kri­mi­nal­po­li­zei

Nov. 2008 /
Atom­kraft­geg­ner pro­tes­tie­ren gegen Ob­ser­va­ti­on durch Kri­mi­nal­po­li­zei. Im Zu­sam­men­hang mit dem Cas­tor-​Trans­port nach Gor­le­ben, der vor­aus­sicht­lich am 08.​11.​2008 durch Karls­ru­he rol­len wird, haben fünf Atom­kraft­geg­ne­rIn­nen aus Karls­ru­he Be­such von der Kri­mi­nal­po­li­zei be­kom­men. (mehr…)